Luke Pan
Seit früher Kindheit hat der Musiker und Dirigent Luke Pan eine beeindruckende musikalische Laufbahn durchlaufen. Bereits im Jahr 2004 begann er an der Musikschule Hilden seine musikalische Ausbildung mit Gitarrenunterricht. Schon früh zeigte sich seine Begabung und sein Interesse für verschiedene Musikinstrumente.
Als Gitarrist erzielte er zahlreiche Wettbewerbserfolge, darunter mehrfach erste Preise bei „Jugend Musiziert“ auf regionaler und Bundesebene sowie Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben wie dem Segovia-Wettbewerb und dem International Guitar Competition „Jose Tomas“.
Luke Pan studierte zunächst klassische Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz (HfMT) Köln bei Prof. Hans-Werner Huppertz. Seine Dirigierfähigkeiten wurden von 2018 bis 2019 von Ernst von Marschall geschult, während er parallel dazu seit 2020 Tonsatzpädagogik bei Prof. Qiming Yuan an der HfMT Köln studiert und seit 2022 Orchesterleitung bei Prof. Rüdiger Bohn an der Robert Schumann Hochschule (RSH) Düsseldorf.
Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei renommierten Professoren wie Nicolas Pasquet, Pepe Romero, Howard Williams, Emma Kirkby und vielen anderen teil, wodurch er seine Fähigkeiten weiter verfeinern konnte.
Seine Ensembleerfahrung umfasst die Mitwirkung in verschiedenen Ensembles und Orchestern, darunter den Duisburger Philharmonikern. Er trat als Solist mit dem Jugendzupforchester auf Konzertreisen nach China auf und spielte mit den Bergischen Symphonikern und dem Jugendsinfonieorchester der Tonhalle Düsseldorf. Von 2018 bis 2022 war er Mitglied des Quartetts Rheinsaiten und trat 2022 als Solist mit dem Sinfonieorchester der HfMT Köln, Standort Aachen, auf.
Seine Dirigiererfahrung begann 2020 als Leiter des Streichorchesters der Musikschule Pro Musica e.V. und setzt sich bis heute als Leiter des Concerto Langenfeld e.V. fort. 2023 leitete er die Oper „Le système sacrificiel“ von Paul Müller Reyes und führte Konzerte und Proben mit renommierten Ensembles und Orchestern durch, darunter das Ensemble Musikfabrik, das Staatsorchester Rheinische Philharmonie Koblenz, die Düsseldorfer Sinfoniker und die Duisburger Philharmoniker. Ein Highlight darunter sind seine Konzertreisen nach Rumänien, bei denen er eng mit der Filarmonica de Stat „Dinu Lipatti“ zusammenarbeitet. Seine Assistenz und Nachdirigate bei der Oper „Der Zar lässt sich photographieren“ unter Prof. Thomas Garbisch an der RSH Düsseldorf und seine Leitung von zeitgenössischen Opernproduktionen wie „Transient“ von Oleg Krokhalev zeigen seine Vielseitigkeit und sein Engagement in der Musikszene.
Seit August 2024 ist Luke Pan Chor-Assistent an der Deutschen Oper am Rhein. Ab 2025 übernimmt er die musikalische Leitung des Jugendzupforchesters NRW sowie die Assistenz des Jugendsinfonieorchesters der Tonhalle Düsseldorf. In der Spielzeit 2025/26 leitete er die Eröffnungsproduktion „Der Menschheit Stimme“ an der Deutschen Oper am Rhein, an der fünf Chöre aus Duisburg sowie der Opernchor der Deutschen Oper am Rhein beteiligt waren.
Foto: privat







